Heute ist Sonntag, der 01. August 2010




Autor: Innovaphone AG

Offene Standards: VoIP-Lösung für nic.at

 

Ein innovatives Unternehmen braucht innovative Strukturen

Als Mitinitiator von ENUM ist es für nic.at wichtig, auch in anderen Bereichen technischer Vorreiter zu sein. Die Registrierungsstelle wollte daher mit der Einführung von ENUM in Österreich auch die eigene TK- und Kommunikationsstruktur einer „Frischzellenkur“ unterziehen.

Magister Robert Schischka, Geschäftsführer der nic.at, meint: „Für nic.at und enum.at ist es wichtig, im Internetsektor technologisch immer auf dem neuesten Stand zu sein. Deshalb passt auch eine Voice- over-IP-Anlage viel besser zu unserer strategischen Ausrichtung als eine konventionelle TK-Anlage.“ Es war daher ein Muss eine Telefonanlage anschaffen, die sowohl ‚ENUM’ als auch ‚SIP’ unterstützt. ‚SIP’ steht für ‚Session Initiation Protocol’ und ist eines von zwei gängigen Signalisierungsprotokollen in der IP-Telefonie.

Dipl. Ing. Till A. Radermacher, der als Projektleiter bei nic.at arbeitet, ergänzt: „Ein wesentlicher Vorteil unserer neuen Telefonanlage liegt in der offenen Architektur, die es uns erlaubt neben den IP Phones von innovaphone auch Endgeräte anderer Hersteller einzusetzen und auch externe VoIPGespräche über SIP abzuwickeln. So können Kostenersparnisse nicht nur für Gespräche zwischen den Unternehmensstandorten Salzburg und Wien, sondern auch bei Telefonaten mit externen Gesprächspartnern, die ebenfalls ENUM und SIP unterstützen, realisiert werden.“

nic.at legt besonderen Wert auf eine persönliche Betreuung der Kunden. Deshalb unterhält das Unternehmen neben der Niederlassung in Wien ein Callcenter in Salzburg. Bis Ende 2005 arbeiteten die rund zehn Agents in Salzburg mit einer klassischen Telefonanlage, die die Gespräche intern und extern weitervermittelte. Dazu verwendete die österreichische Registry eine Callcenter-Software auf Basis von Windows NT 4.0. Diese konnte Anrufe skillbasiert vermitteln: Wenn also ein Telefonat mit einer bestimmten Ländervorwahl im Callcenter einging, wurde dieses automatisch an einen Mitarbeiter weitergeleitet, der die jeweilige Landessprache beherrscht. In Wien telefonierten die sechs Mitarbeiter über eine SER-Telefonanlage, die komplett unabhängig von Salzburg war. Die User am Standort Wien hatten einen SIP-Account, den sie mit verschiedenen Telefonen flexibel nutzen konnten.

Nur eine Lösung erfüllte alle Anforderungen – die ‚innovaphone PBX’

Die Registrierungsstelle entschied sich für ein Voice-over-IP-Gateway-System des Sindelfinger Herstellers innovaphone AG. Implementiert wurde die Lösung von der Datentechnik GmbH. Alexander Voggenhuber, der als Account Manager bei dem Systemhaus arbeitet, erläutert den Grund für diese Entscheidung: „ENUM ist der allerneueste Standard und innovaphone ist eines der wenigen Unternehmen, das hier schon eine Lösung anbieten kann.“ Für die Implementierung wurde mit einer ENUM- und SIP-fähigen Version der ‚innovaphone PBX’ gearbeitet. Die IP-Telefonie-Lösung des Sindelfinger Herstellers kann aber noch mehr: Die ‚innovaphone PBX’ (Private Branche Exchange) setzt auf herstellerneutralen Standards auf. Der Aufwand für Administration und Wartung ist deshalb weitaus geringer als bei konventionellen Telefonanlagen. Auch bei Unternehmen mit mehreren Standorten kann die Verwaltung der Anlage zentral erfolgen. Das einzigartige Redundanzkonzept stellt sicher, dass die Anlage stets betriebsbereit ist. Wenn mehrere innovaphone Gateways im Netz arbeiten, können die Konfigurationsdaten der ‚innovaphone PBX’ einfach auf ein zweites Gateway repliziert werden. Sollte ein Gateway ausfallen, kann die Kopie der Konfiguration auf dem zweiten Gateway sofort und ohne Verluste genutzt werden. Beide Standorte können bei einem Ausfall der Internetverbindung autark arbeiten – in diesem Fall übernehmen einfach die Gateways in Salzburg und in Wien....

Den kompletten Anwenderbericht von nic.at und Innovaphone (PDF) finden Sie HIER

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