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Quelle: pressebox.de
Newsbeitrag vom: 06. März 2008
Virtuelle Rechnerwelten brauchen echte Sicherheit
Check Point begegnet dem Trend zur
Virtualisierung mit der konsequenten Weiterentwicklung seiner
Security-Plattform VPN-1 Power VSX NGX
Schon seit einigen Jahren formt Sicherheitsspezialist Check Point Software
Technologies Ltd. (Nasdaq: CHKP) mit seinen Lösungen VPN-1 VSX, Connectra
und Provider-1 den Markt für Virtual Security entscheidend mit. Nun
präsentiert das Unternehmen anlässlich der CeBIT 2008 in Hannover seine
neue Strategie für IT-Sicherheit, die speziell auf die Absicherung
virtueller Server- und Softwarewelten abzielt. In diesem Zusammenhang
kündigt der Security-Anbieter jetzt auch eine neue Version seiner
Firewall-Lösung VPN-1 Power VSX NGX für die Unterstützung virtueller
Rechnerumgebungen an.
Aussicht auf deutliche Kostenreduktion
Marktbeobachtern wie IDC oder Gartner zufolge gehört das Thema
Virtualisierung zu den derzeitigen IT-Megatrends. So werden laut IDC bis
zum Jahr 2010 etwa 20 Milliarden US-Dollar jährlich allein für
Server-Hardware ausgegeben, die die Virtualisierung unterstützt.
Der Hauptmarkttreiber für diese hohe Investitionsbereitschaft ist die
Erwartung einer signifikanten Kostenersparnis. Über Virtualisierung können
Unternehmen die Anzahl der Server und die zugehörige IT-Hardware im
Rechenzentrum deutlich reduzieren. Dies führt zu geringeren
Liegenschaftskosten, verringerten Anforderungen an Stromversorgung und
Kühlung sowie zu generell erheblich gekürzten IT-Ausgaben. Aber auch die
Hoffnung auf eine vereinfachte Administration der IT-Umgebung und mehr
Flexibilität in der Nutzung der Ressourcen (s. Abb. oben: "Gründe für den
Einsatz von virtuellen Servern") veranlassen die Organisationen zu
signifikanten Investitionen in "scheinbare" Rechnerwelten.
Scheinbare Rechnerwelten - scheinbare Sicherheit?
Doch: Wie sicher ist die Vorspiegelung von virtuellen Endgeräten und
Ressourcen, die auf der Server-Ebene, auf der Ebene der Speichersubsysteme
bzw. Speicher und - serverneutral - auch auf der Netzwerkebene aufsetzen
kann? Erfordern virtualisierte Umgebungen ein neues Sicherheitskonzept?
"Auf jeden Fall", meint Dr. Christoph Skornia, Security-Experte und
Technical Manager Zentraleuropa bei der Ismaninger Check Point GmbH.
"Virtuelle Umgebungen erfordern echte Sicherheit. Es wäre fatal oder
zumindest nicht Ziel führend, wenn das Unternehmen in seine
Virtualisierungspläne nicht auch ein entsprechendes Sicherheitskonzept mit
einbeziehen würde. Denn tatsächliche Kostenersparnis, höhere Flexibilität
und eine optimale Ausschöpfung der Ressourcen lassen sich nur mit einer
Security-Lösung erreichen, die speziell auf die Anforderungen virtueller
Infrastrukturen abzielt."
Weniger Hardware - mehr Ressourcen
Mit VPN-1 Power VSX NGX bietet Check Point als Pionier auf dem Gebiet der
Security-Virtualisierung hier schon seit einigen Jahren ein Produkt an,
das durch Virtualisierung der Netzwerksicherheit bis zu 250 physikalische
Boxen ersetzen kann. Dies umfasst sowohl Firewall- als auch VPN- und
Intrusion Prevention-Lösungen und führt so zu deutlichen Kostensenkungen
sowie höherer Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit.
Das jetzt angekündigte, optimierte Release wartet mit einer erweiterten
Voice over IP (VoIP)- sowie Instant Messaging-Security auf. Die linear
erweiterbare Clustering-Technologie der Lösung ermöglicht eine
effizientere Verteilung virtueller Gateways. Die Gesamtperformance und die
Skalierbarkeit der Netzwerk-Security werden so mit wachsender Anzahl
virtueller Gateways optimiert. Kosten senkend wirkt sich auch das
konsequente Ressourcenmanagement in VPN-1 Power VSX NGX aus. Eine schlanke
Quality of Service (QoS)-Kontrolle ermöglicht Administratoren, notwendige
Änderungen für spezielle Anforderungen diverser Datenverkehrstypen
durchzuführen. Der Datenverkehr wird ohne großen Einfluss auf die
Performance hinsichtlich der Gesamteffizienz und Netzwerk-Security
priorisiert und weist vor allem geschäftskritischen Prozessen immer
ausreichende Ressourcen zu.
Die Zukunft wird grün
Nicht zuletzt steuern Produkte wie Check Points VPN-1 Power VSX NGX einen
messbaren Beitrag zur Senkung von Energieverbrauch und entsprechenden
Kosten bei. So wie z. B. effizientere Rechenzentren durch optimierte
Nutzung von Ressourcen und Server-Virtualisierung einen Beitrag zum
Energiesparen leisten, tun dies auch virtuelle Security Appliances, indem
auf einer einzigen Plattform bis zu 250 virtuelle Security-Systeme
abgebildet werden. Nicht ohne Grund hat Gartner das Thema "Green IT" auf
Platz 1 seiner zehn wichtigsten strategischen Technologien für das Jahr
2008 gesetzt. Dem Analystenhaus zufolge muss die IT-Industrie mit neuen
Umweltvorschriften rechnen, die den Aufbau und den Betrieb von
IT-Infrastrukturen stark beeinflussen und beschränken. Aspekte wie die
Stromversorgung, CO2-Emissionen, sowie eine weitere Verschärfung der
Umweltprobleme sollten deshalb laut Gartner auf jeden Fall eine Rolle in
der Planung von Unternehmen spielen.
Technologietrend: Virtual Appliances
Virtualisierung stellt die Organisationen demnach vor neue
Herausforderungen, bietet gleichzeitig aber zahlreiche Entwicklungschancen
und, speziell für die Anbieter von Informationstechnologie, reale
Wachstumsmärkte. "Im Bereich der virtuellen Security werden vor allem so
genannte Virtual Appliances Zukunft haben", so Petra Jenner,
Geschäftsführerin bei Check Point in Deutschland, der Schweiz und
Österreich. "Die direkte Implementierung von Sicherheitsfunktionen in
Virtual Appliances, also Komplettsysteme, die keinen direkten Zugang zum
Betriebssystem benötigen, betrachten wir auf dem Gebiet der
Virtualisierung von Security als bedeutenden Zukunftsmarkt. Und für diesen
sehen wir uns in Kooperation mit marktführenden Partnern wie zum Beispiel
VMware bereits bestens gerüstet."
Links zum Thema:
- Informationen über Check Point Software
Technologies GmbH

- Informationen über CeBIT


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