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Quelle: verivox.de
Newsbeitrag vom: 03. August 2006
Checkliste: In fünf Schritten zum ersten VoIP-Telefonat
Das aktuelle Test-Magazin (8/2006) von "Stiftung Warentest" bescheinigt
der Internettelefonie einen Kostenvorsprung vor den Tarifen von T-Com und
Co. So weist das Verbraucher-Magazin darauf hin, dass mittels
Voice-over-IP „kräftig“ Geld gespart werden kann. Damit entfällt auch die
oft lästige Suche nach den Billig-Vorwahlen der Call-by-Call-Anbieter, so
das Test-Magazin weiter. Laut (N)Online-Atlas der Bundesregierung gingen
Ende Juli 2006 schon 18,1 der bundesweit 37,8 Millionen Internetnutzer
online über einen Breitband-Anschluss, die Grundvoraussetzung für VoIP.
sipgate erklärt anhand einer Checkliste, was Verbraucher vor dem ersten
Internet-Telefonat beachten sollten.
1.Ausstattung des Internet-Zugangs auf VoIP-Fähigkeit
prüfen
Nur ein Breitband-Anschluss wie DSL und Kabel-Internet liefert einen
Datendurchfluss von 80 Kbit/s, der eine Sprachqualität auf Festnetz-Niveau
bei VoIP-Telefonaten bietet. Zudem sollte auf eine Daten-Flatrate
zurückgegriffen werden, da für eine uneingeschränkte Nutzung und
Erreichbarkeit eine permanente Internetverbindung die Voraussetzung ist.
Volumentarife könnten gegebenenfalls durch den von VoIP zusätzlich
verursachten Datenverbrauch gesprengt werden. So benötigt ein 10-minütiges
Gespräch rund 12 MB. Die Wahl eines zwei Mbit-Anschlusses mit 256 Kbit/s
Upstream ist dann empfehlenswert, wenn gleichzeitiges Internet-Surfen oder
parallel ein weiteres VoIP-Telefonat möglich sein sollen.
2.Eröffnung eines Internettelefon-Anschlusses
Inzwischen bieten nahezu alle DSL- und Kabel-Internet-Anbieter auch
Internettelefonie an. VoIP ist jedoch dann meist nur über den jeweiligen
Breitband-Anbieter möglich. Zusätzlich gibt es netzunabhängige Dienste wie
sipgate, die an jedem beliebigen Internetanschluss einsetzbar sind und auch
bei einem DSL-Anbieterwechsel weitergenutzt werden können.
3.Auswahl des passenden VoIP-Tarifs
Je nach Telefoniergewohnheit bieten sich verschiedene Tarifmodelle an. So
stellt sipgate seinen Basis-Anschluss inklusive Ortsrufnummer
grundgebührfrei und ohne Vertragsbindung bereit. Gespräche ins deutsche
Festnetz kosten 1,79 Ct/min. Für Vieltelefonierer hat sipgate eine
Flatrate im Angebot, die für monatlich 8,90 Euro alle Festnetz-Telefonate
innerhalb Deutschlands sowie in 14 weitere europäische Länder wie die
Niederlande, Österreich, Großbritannien und Spanien abdeckt. Für
ISDN-Kunden hat der Provider mit sipgate plus zudem ein Alternativprodukt
im Portfolio. Der Dienst kostet monatlich 3,90 Euro und bietet dafür
deutsche Festnetz-Gespräche für 1 Ct/min., eine virtuelle Telefonanlage
mit drei Telefon-Durchwahlen und einen vollwertigen Fax-Dienst inklusive
Faxnummer.
4.VoIP-Hardware je nach Bedarf
Telefoniert wird bei VoIP entweder direkt am PC mit einem Headset oder
besser PC-unabhängig, zum Beispiel weiter über das vorhandene
Festnetztelefon. Internetfähig wird dieses durch den Anschluss
beispielsweise an die FRITZ!Box Fon 7170, deren Konfiguration auch für
Einsteiger einfach ist. Der VoIP-Adapter "TA612V" von Netgear macht es
speziell sipgate-Nutzern leicht, da sich die Hardware selbständig
konfiguriert. Beide Geräte unterstützen zusätzlich eine gute
Sprachqualität durch die Reservierung einer festen Bandbreite bei
Telefonaten.
Mobil wird VoIP durch die neuen Dual-Mode-Handys wie das Nokia E60. Die
neue Handy-Generation vereint erstmals Mobilfunk und VoIP in einem Gerät.
Nutzer bleiben so unterwegs unter ihrer Handy- als auch ihrer
Ortsrufnummer erreichbar. Überall wo das E60 ein WLAN-Netz vorfindet, kann
über VoIP telefoniert werden. sipgate entwickelt derzeit für seine Kunden
einen speziellen Dienst, der Dual-Mode-Handys automatisch auf den
VoIP-Dienst einstellt.
5.Sicherheitsaspekt bedenken
Das Abhören von VoIP-Telefonaten ist nur innerhalb lokaler Netzwerke wie
zum Beispiel in Studentenheimen und Firmennetzen möglich. Für Privatkunden
bestehen keine Risiken. Kommt WLAN zum Einsatz, ist die drahtlose
Übertragung der Daten grundsätzlich zu verschlüsseln. Weiterhin sollte die
Konfigurationsoberfläche der VoIP-Hardware durch ein persönliches Passwort
vor Zugriffen Dritter geschützt werden.
Links zum Thema:
- Informationen über Sipgate

- Informationen über Stiftung Warentest


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