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Quelle: portel.de
 

Newsbeitrag vom: 31. Oktober 2007

 

QSC: Verschmelzung von Broadnet auf die QSC AG wirksam

Synergien im niedrigen einstelligen Millionenbereich erwartet

 

Die Verschmelzung der Broadnet AG, Hamburg (ISIN DE0005490866), auf die QSC AG, Köln (ISIN DE0005137004), ist am 31. Oktober durch die Eintragung in die Handelsregister Hamburg und Köln rückwirkend zum 1. Januar 2007 wirksam geworden. Die Broadnet AG ist damit erloschen. Ihre Aktionäre sind jetzt Aktionäre der QSC AG.

QSC hatte im Juni 2006 mit 67 Prozent der Anteile die Mehrheit an Broadnet, einem auf Geschäftskunden spezialisierten Telekommunikationsanbieter, erworben und den Anteil im November 2006 auf über 90 Prozent ausgebaut. Im Mai 2007 stimmte die Broadnet-Hauptversammlung der Verschmelzung auf die QSC AG zu. Die gegen den Verschmelzungsbeschluss erhobenen Klagen wurden Mitte Oktober 2007 im Vergleichswege beigelegt.

 

Die Transaktion wird jetzt durch Ausgabe von 1.090.210 neuen QSC-Aktien an die ehemaligen Broadnet-Aktionäre im Umtausch gegen ihre ehemaligen Broadnet-Aktien abgeschlossen. Die neuen Aktien werden voraussichtlich ab dem 1. November 2007 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) handelbar sein.

QSC rechnet in den Folgemonaten mit Synergien im niedrigen einstelligen Millionenbereich, die im wesentlichen durch die Integration der Netze und Optimierung der administrativen Aufwendungen gehoben werden können. Eine einheitliche Kundenansprache, einheitliche Prozesse und die Nutzung wechselseitiger Wertschöpfungspotenziale werden darüber hinaus dem Wachstum in den strategischen Geschäftsfeldern Managed Services, Direct Access und Wholesale zusätzliche Dynamik verleihen.

"Wir freuen uns, dass die Verschmelzung früher als erwartet wirksam wurde. Dadurch können wir die Wachstumspotenziale schneller als geplant heben", so Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC AG.

Fokus und besondere Kompetenz der Broadnet lagen auf DSL-, VPN- und Voice-over-IP Diensten für kleinere und mittelständische Geschäftskunden. Mehr als 96 Prozent des Umsatzes der ehemaligen Broadnet werden in den strategischen Segmenten der QSC erzielt.

"Hochinteressant ist für uns auch die Wireless Local Loop-Lizenz für 42 Regionen. Diese Richtfunktechnologie bietet QSC-Kunden insbesondere bei hohem Bandbreitenbedarf eine Alternative zu terrestrischen DSL- und Glasfaser-Anbindungen. Für spezielle Business-Anwendungen können wir damit Bandbreiten bis zu 400 Mbit/s realisieren", erklärt Bernd Schlobohm. Rund 160 der ehemaligen Broadnet-Hauptverteiler ergänzen außerdem das QSC-Netz, das bis Ende des ersten Quartals 2008 auf rund 2.000 Hauptverteiler ausgebaut wird. Damit erreicht QSC rund 70 Prozent aller Geschäftskundenstandorte in Deutschland.

Mit der Verschmelzung erhalten die Kunden der QSC sowie der ehemaligen Broadnet also ein breiteres Service-Portfolio bei größerer Netzabdeckung. QSC stärkt damit ihre Marktposition als einer der führenden Telekommunikationsanbieter für Geschäftskunden in Deutschland.

Positiv wertet der Vorstandsvorsitzende auch den Mitarbeiterzuwachs; Broadnet beschäftigte knapp 200 Mitarbeiter. "Wir beobachten in den letzten Monaten einen verschärften Wettbewerb um Talente im TK-Markt. Mit den Broadnet-Mitarbeitern verstärken wir unser Team um erfahrene und kompetente Köpfe." Am Standort Hamburg werden zukünftig insbesondere zentrale Bereiche des Geschäftssegments Managed Services sowie das Kompetenzzentrum Richtfunk angesiedelt sein.

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