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Newsbeitrag vom: 27. November 2008
Foundry Networks beschleunigt Datenverkehr bei der Sparkasse
Paderborn
Kreditinstitut installiert schnellen 100 Mbit/s
Metro-Ring auf Ethernet-Basis und stellt interne Telefonie auf Voice over
IP um
Zur effizienteren Verbindung ihrer 52 Haupt- und Geschäftsstellen sowie
der neun SB-Stützpunkte installierte die Sparkasse Paderborn ein neues
Weitverkehrsnetz (WAN). Dieses basiert anstelle der herkömmlichen
Schnittstelle X.21 jetzt auf Ethernet und stellt den Hauptverkehrsadern
eine Datenübertragungsrate von mindestens 100 Mbit/s zur Verfügung.
Gleichzeitig migrierte das Kreditinstitut seinen gesamten internen
Sprachverkehr auf Voice over IP und ersetzte noch vorhandene Router mit
Layer 3-Switches von Foundry Networks. Das innovative und
zukunftsorientierte Konzept für die Netzwerkmodernisierung legte die
buerodata business solutions AG aus Stadtlohn vor.
Sparkassen benötigen eine zuverlässige Kommunikationsinfrastruktur. Da bei
den meist zeitkritischen Anwendungen keine Ausfälle tolerierbar sind, ist
vor allem ein jederzeit verfügbares Netzwerk unabdingbar. Aus diesem hat
die Sparkasse Paderborn jetzt ihre Netzwerkinfrastruktur modernisiert und
wickelt jetzt ihren gesamten Daten- und Sprachverkehr im Unternehmensnetz
ausschließlich über Ethernet mit Equipment von Foundry Networks ab.
Dadurch vereinfacht die Sparkasse den Netzwerkservice und minimiert ihre
Betriebskosten.
"Wir wollten unser vorhandenes Netzwerk so modernisieren, dass wir künftig
nur noch ein Kommunikationsprotokoll und möglichst wenige Geräte von genau
einem Hersteller benötigten", berichtet Oliver Grimme, zuständig für die
allgemeine Organisation bei der Sparkasse Paderborn. "Das
Netzwerkmanagement und der Service sollten somit vereinfacht werden.
Außerdem wollten wir bei dieser Gelegenheit alle Server in unserem
Rechenzentrum in Paderborn vereinen und für Redundanz und
Ausfallsicherheit im gesamten Netzwerk sorgen."
Weitverkehrsnetz ohne Router
Das Herz des neuen Netzwerks der Sparkasse Paderborn befindet sich im
Rechenzentrum in der Hauptgeschäftsstelle. Hier stehen zwei FastIron Super
X Switches von Foundry Networks, die über zwei 10 Gbit/s LWL-Verbindungen
miteinander gekoppelt sind. Beide Systeme sind identisch bestückt und
konfiguriert, sodass im Fehlerfall ein Switch alleine die Kommunikation
aufrecht erhalten kann. Die Server und die Etagenverteiler sind
größtenteils redundant mit beiden SuperX-Systemen verbunden. Zur
Versorgung der Geschäftsstellen hat die Sparkasse einen LWL-basierten
Metro-Ring aufgebaut, der Paderborn, das ca. 50 Kilometer entfernte
Marsberg und zwei weitere, strategisch günstig gelegene Geschäftsstellen
mit einer Bandbreite von 100 Mbit/s und auf einer Teilstrecke sogar von 1
Gbit/s koppelt. Zwischen je zwei dieser vier Standorte werden die weiteren
Geschäftsstellen über insgesamt zehn kaskadierte 2
Mbit/s-Datendirektverbindungen mit dem Netzwerk verbunden, sodass mehrere
Ringstrukturen (Stege) entstehen, die für Redundanz und Ausfallsicherheit
sorgen.
An jedem Ringstandort befinden sich je nach Größe der Geschäftsstelle ein
oder zwei FastIron Edge L3-Switches (FESX) von Foundry Networks, sowie ein
Media Gateway zum Anschluss von vorhandenen analogen Fax- und
Telefonsystemen. Die Switches vereinen die Funktionen eines klassischen
Routers (Open Shortest Path First-Routing;
Quality-of-Service-Priorisierung) mit Layer 2-Switching-Fähigkeiten
(Ethernet, Port Security, etc.) in einem Gerät und leisten zudem die
Stromversorgung für die angeschlossenen IP-Telefone via
Power-over-Ethernet. Damit reduzieren sie Aufwand und Kosten über den
gesamten Lebenszyklus hinweg.
Insgesamt sind bei der Sparkasse Paderborn nun 129 Foundry Networks
Switches, 900 Datenports und 800 VoIP-Anschlüsse in Betrieb. Die
Portbelegung auf den Switches wurde konsequent für Daten und VoIP
festgelegt und auch eingehalten. Zusammen mit der strikten Farbgebung der
Patch-Kabel und der neuen, eindeutigen IP-Struktur ist so ein
pflegeleichtes Netz entstanden.
"Die Konsolidierung des Netzwerks hat unseren Alltag immens erleichtert
und die Betriebskosten optimiert. Unsere neue Netzinfrastruktur ist offen
für künftige Anforderungen und wir können flexibel auf sich ändernde
Anwendungen, Übertragungsgeschwindigkeiten oder Priorisierungen
reagieren", freuen sich Oliver Grimme und Heiko Volke von der Sparkasse
Paderborn. "Unsere MitarbeiterInnen müssen sich auf ein jederzeit
verfügbares Kommunikationsnetz verlassen können. Schon aus diesem Grund
rechnet sich die Investition."
Links zum Thema:
- Informationen über Foundry Networks

Pressemitteilung
von Foundry Networks GmbH

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