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Newsbeitrag vom: 31. März 2009
Integration aus einer Hand:
Die SEN Group führt bei ESMT das Management von Netz, IT und Telefonen
zusammen
In einem ersten gemeinsamen Projekt realisieren
die kürzlich in einem Joint Venture zusammengeschlossenen Firmen Siemens
Enterprise Communications (SEN) und
Enterasys Networks bei der Berliner Hochschule European School of
Management and Technology (ESMT) eine Lösung für die automatisierte
Verwaltung, Lokalisierung und Konfiguration von IP-Telefonen.
Im IP-Zeitalter ist die Konvergenz von Sprache und Daten längst Realität,
von der Netzinfrastruktur bis hinauf zur Ebene der Anwendungen und
Services für Unified Communications (UC). Eine Ausnahme machte bislang die
Verwaltung und Administration von Endgeräten. Hier sind isolierte
Managementsysteme für IT-Endgeräte und Telefone die Regel. Dabei lassen
sich die Grenzen auch auf dieser Ebene ohne großen Aufwand überwinden, wie
das seit Gründung der Siemens Enterprise Communications Group (SEN Group)
am 1. Oktober 2008 erste gemeinsame Projekt von SEN und Enterasys zeigt.
Die Lösungen beider Schwesterunternehmen sind konsequent standardkonform
und unterstützen Service-orientierte Architekturen (SOA). So konnten die
Professional Service-Experten der SEN Group alle Elemente einfach per
Webservices zusammenführen.
Dadurch wurden bei der ESMT viele Prozesse automatisiert und mit einer
übergreifenden Sicherheitsarchitektur eine wichtige Voraussetzung für UC
geschaffen.
Grenzüberschreitende Architektur
Die ESMT wurde im Oktober 2002 durch die Initiative von 25 führenden
Unternehmen und Verbänden als internationale Management-Hochschule mit
europäischem Fokus gegründet. Im
Januar 2006 bezog sie ihr neues Domizil im ehemaligen Staatsratsgebäude
der DDR. Die geschichtsträchtigen Räume für die circa 160 Mitarbeiter, 90
Teilnehmer an MBA-Studiengängen und circa 2000 Teilnehmer der
Weiterbildungsprogramme pro Jahr wurden mit modernsten IT- und
Kommunikationslösungen ausgestattet. Mit der Anfang 2009 realisierten
integrierten Managementlösung erhalten die Administratoren der Berliner
Hochschule nicht nur eine 360 Grad Sicht über die gesamte ITK-Umgebung und
eine grenzüberschreitende Sicherheitsarchitektur. Die Lösung ermöglicht
neben der Erkennung des Standorts eines Endgerätes eine automatische
Inventarisierung und Konfiguration, sowie zahlreiche sicherheitsrelevante
Maßnahmen, wie etwa die Autorisierung oder die Identifizierung nicht
regelkonformer Endgeräte. Die Fehleralarmierung und -behebung erfolgt
automatisch und in Echtzeit. Als besonders praktisch erweist sich die
Lösung bei internen Umzügen oder dem Einrichten von Telefonen für neue
Mitarbeiter und
Teilnehmer der MBA-Programme.
Die Mauer muss weg
Zuvor galt es, die Grenzen zwischen IT-, Netzwerk- und Telefonverwaltung
aufzuheben und Elemente von Enterasys und SEN mit Hilfe der
Managementplattformen zusammenzuführen.
Integriert wurden Netzwerkmanagement- und Network Access Control-Lösungen
(NAC) von Enterasys und das HiPath Management für die Verwaltung der
IP-Kommunikationsplattform und der IP-Telefone von SEN. Über einen
Webservice werden Informationen zweier Datenbanken in
Echtzeit und Event-basiert abgeglichen: einerseits die vom NAC-Controller
erhobenen Endgerätedaten wie Switch, Switchport, MAC- und IP-Adresse, über
die auch eine Zuordnung zu Raum und Gebäude möglich ist, und andererseits
die vom DLS-Server des HiPath-Managementsystems
gelieferten telefonspezifischen Informationen wie zum Beispiel die
Rufnummer.
Open Communications
„Enterasys und Siemens Enterprise Communications waren bei uns schon von
Anfang an im Boot. Die Zusammenarbeit mit beiden ursprünglich
eigenständigen Unternehmen hat immer
hervorragend funktioniert, da ist man offen für innovative Vorschläge. Das
Konzept eines integrierten ITK-Managements aus einem Guss hat uns
überzeugt“, so Thomas Giese, IT Network Services von der ESMT. „Dank der
Offenheit und Integrationsfähigkeit sowohl der SEN- als auch
der Enterasys-Systeme war denn auch nicht viel Aufwand nötig. Den
Professional Service-Experten ist es gelungen, in nur einer Woche ein
übergreifendes Managementsystem umzusetzen, das uns viel Arbeit erspart
und die Kommunikation zugleich sicherer macht.“ Die Unterstützung
offener Technologiestandards und kooperativer Konzepte wie SOA sind
zentrale Elemente des Open Communications-Ansatzes der SEN Group.
„Bei dem Projekt kamen die Vorteile des Open Communications-Ansatzes voll
zum Tragen. Natürlich freuen wir uns besonders, dass bei der ESMT sowohl
Systeme von Siemens Enterprise Communications als auch von Enterasys zum
Einsatz kommen und wir zeigen konnten, wie gut
sich unsere Portfolios ergänzen und Synergien in kurzer Zeit in Kraft
treten“, so Andreas Seum, Vice President Professional Services & Solutions
Converged Networks & Security von der SEN Group. „Wir bieten alles aus
einer Hand: Kommunikationssysteme, -anwendungen und -endgeräte
ebenso wie Netzwerk- und Sicherheitslösungen und Managementsysteme, aber
eben auch eine Fülle von Managed und Professional Services. Und das so
offen, dass auch Elemente anderer Hersteller einbezogen werden können,
vorausgesetzt, dass sie standardkonform sind. Der Kunde
bleibt also flexibel. Auch das ist ein Vorteil von Open Communications.“
Links zum Thema:
- Informationen über Siemens Enterprise
Communications

Presseinformation von Siemens Enterprise
Communications

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