
Autor: CYTEL Technology AG
Mit VoIP auf Nummer sicher
Das Unternehmen
Als modernes Unternehmen sind die Technischen Werke Schussental (TWS) mit
rund 100 Mitarbeitern in den Sparten Energie, Wasser und Dienstleistungen
tätig. Die Technischen Werke Schussental sind engagiert für die Erhaltung
und die Verbesserung der Lebensqualität in der Region. Das Ziel der TWS ist
es, den Menschen in der Region größtmögliche Sicherheit bei der
hochwertigen Versorgung mit Energie, Wasser und Dienstleistungen zu
garantieren. Die Nähe zum Kunden ist dabei für die TWS als regional
ausgeprägtes Unternehmen selbstverständlich. Als naheliegendes Unternehmen
verfolgt die TWS auch in schwierigen Zeiten eine aktive und offene
Kommunikationspolitik. Informationen über energieeffizientes Handeln,
innovative Techniken und die Fördermöglichkeiten durch die TWS sind auf
Foren, Veranstaltungen und auf den regionalen Messen erhältlich.
Eine veraltete Telefonanlage und die
Herausforderung
Die vorhandene Alcatel-Telefonanlage war nach etwa dreißig Jahren völlig
veraltet. „Es war schwer, Ersatzteile oder neue Systemtelefone zu
bekommen“, erinnert sich Frank Thurner, IT-Leiter bei TWS. „Zudem gab es
nur noch wenige Serviceunternehmen, die überhaupt in der Lage waren, das
vorhandene System zu warten oder Änderungen vorzunehmen.“ Dann kam im
August der Neubau des Bürogebäudes: Anlass genug, das gesamte Unternehmen
auf eine moderne Telefoninfrastruktur umzustellen.
Die Anforderungen an das neue System wurden klar definiert – laut Thurner
neben einer dataillierten Projektplanung nebst Pflichtenheft eine der
wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen eines solchen Vorhabens.
Zusätzlich zu einer hohen Zuverlässigkeit sollte sich die künftige Anlage
nahtlos in vorhandene Softwaresysteme integrieren lassen, vor allem in das
Dokumentenmanagementsystem Consolidate C4. Zu den Vorgaben zählten auch die
intelligente Rufeingangsverteilung unter Berücksichtigung wechselnder
Rufumleitungen auf Bereitschaftsmitarbeiter.
Außerdem sollte die Anlage VoIP- und ISDN-fähig sein, denn Thurner wollte
Voice over IP zunächst für die internen Gespräche testen und der
Sicherheit halber für externe Telefonate vorerst noch ISDN nutzen, um
danach ganz auf VoIP umzusteigen. Eine Vorgehensweise, die sich gerde für
mittelständische und etwas größere Unternehmen empfiehlt.
Die Entscheidung
So konzentrierte sich Thurner bei der Auswahl in erster Linie auf
klassische ISDN und Hybridanlagen diverser Hersteller sowie auf die
softwarebasierte, reine VoIP Telefonanlage CYTEL.iBX, die nicht zuletzt
wegen günstiger Anschaffungskosten und des geringen Schulungs- und
Wartungsaufwandes das Rennen machte. Einen zusätzlichen Vorteil der
Cytel-Anlage sieht Thurner darin, dass sie als eine der wenigen IP-PBX
weltweit auf Windows basiert und somit kein Linux Know-how erfordert. So
wurde die CYTEL.iBX VoIP Telefonanlage für Microsoft® Windows® als
Hauptanlage mit 30 externen ISDN-Leitungen und 32 internen S0 (interner
NTBA) implementiert. Auf den Arbeitsplätzen wurde CYTEL.iBX Office als
CTI-Client und zur Steuerung der IP-Tischtelefone installiert.
 VoIP im täglichen Einsatz bei TWS Bild anklicken
zum Vergrößern
Bei der Auswahl der IP-Endgeräte fiel die Entscheidung für Geräte von snom
technology aus. Dabei waren Thurner die hohe Funktionalität, PoE-Fähigkeit,
absolute Kompatibilität zur Cytel-Anlage und nicht zuletzt die
Sicherheitsfeatures, für die snom bekannt ist besonders wichtig. „Die
einfache intuitive Bedienung war ebenso Kriterium wie die Möglichkeit,
Headsets anzuschließen“, sagt Thuner. „Außerdem sollte der
Telefonhersteller in der Lage sein, auch in kommenden Jahren Telefone für
weitere Arbeitsplätze zu liefern oder bei Bedarf Austauschgeräte
anzubieten.“
Rollout
Heute steht bei TWS die CYTEL.iBX als Hauptanlage mit 60 externen
ISDN-Leitungen und einem internen S2m (interner NTBA für Modempools und
DECT-Controller). Ein remote-Office ist mit drei Usern in
Betrieb.
 VoIP-Telefon snom mit der
Cytel.iBX Office Bild anklicken zum Vergrößern
Auf den Arbeitsplätzen dient CYTEL.iBX Office als CTI-Client und zur
Steuerung der IP-Tischtelefone. 140 IP-Telefone snom 320 und snom 360 sind
im Einsatz. Für das ergonomische Telefonieren wurden 20 Headsets von
Plantronics angeschafft.
In Sachen Mobilität setzt TWS zusätzlich auf
ein DECT-Netzwerk, wofür eine Avaya-Anlage an die Hauptanlage angeschlossen
wurde. Die Maßnahme erwies sich letztes Jahr als notwendig, da der Markt
noch über keine ausgereifte Lösung für SIP und DECT aus einer Hand
verfügte. Mittlerweile ist diese Option bei Cytel integriert.
In
Sachen Notruf richtete TWS Rufweiterleitungen auf die Mobiltelefone der
Bereitschaftsmitarbeiter ein. Diese Handys sind als zweites Profil in der
Anlage eingebucht. Der Mitarbeiter, der den Notruf erhält, kann den Ruf
direkt weiterleiten bzw. andere Notstellen informieren. Um absolute
Erreichbarkeit zu gewährleisten, laufen die Notrufnummern noch über ISDN.
Die Installation der IP-Telefonanlage und der Endgeräte überließ Thurner
Cytel. Gleichzeitig wurde Thurner so geschult, dass er die Wartung künftig
selbst übernehmen kann, was eine immense Kostensenkung bedeutet. Dank der
Möglichkeit von Cytel, viele Einstellungen im Vorfeld zu konfigurieren,
dauerte der eigentliche Rollout mit 140 Nebenstellen und 60
DECT-Endgeräten nur anderthalb Tage. Die Installation des CTI-Clients
erledigte nach dem Umzug Thurner in Eigenregie. Der Projektpreis inklusive
Installation und Schulung liegt bei dieser Größenordnung im mittleren
fünfstelligen Bereich.
Fazit
„Entscheidend war die genaue Planung“, blickt Thurner zurück. „Das
betrifft sowohl die Organisation der Eingangsroutings, den Aufbau der
Notrufzentrale und auch die Frage, wie man die Vielzahl an neuen
Funktionen optimal und gewinnbringend in die Unternehmensabläufe
integrieren kann“. In Kürze plant TWS den Einsatz eines GSM Gateways, um
die mobilen Telefonkosten weiter zu senken. In einigen Abeilungen steht
die baldige Ablösung von ISDN durch Voice over IP bevor.
Den vollständigen Bericht als PDF: http://www.cytel.de/casestudy/tws.pdf

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