
Autor: RMTC Ingenieurbüro,
Roland Moos
Faxversand über IP-Netze
Inhalt:
Vorbemerkung
Seit 2004 ist Voice over IP (VoIP) in Deutschland durch mittlerweile
zahlreiche Anbieter auch im "Residential Market" vertreten, das heißt
Privatkunden können nun auch von zuhause einfach über VoIP und ihren
Breitbandanschluss (z.B. DSL) kostengünstig telefonieren. Die Mobilfunk-
als auch VoIP-Carrier (auch ITSP genannt) führen Ihre Tarife immer mehr in
Richtung Flatrates, so dass das Telefonieren im Hinblick auf die
Kostenstruktur nun überschaubar günstig geworden ist. VoIP-Flatrates für
Telefonate ins deutsche Festnetz gibt es schon für ca. 8-10 Euro
monatlich, Flatrates von Mobilfunknetzen ins Festnetz und dem eigenen
Mobilfunknetzbetreiber für 25 – 44 Euro monatlich. Deshalb bietet es sich
an im Rahmen dieser Flatrates auch kostenlos Dokumente per Fax zu
übertragen.
Facsimilé (Fax) wird herkömmlich leitungsvermittelt über das (in
Deutschland) digitale Telefonnetz (ISDN) übertragen. Durch VoIP treten
IP-Netze aber in den Vordergrund. Die Technik dahinter ist völlig anders.
Es wird nicht mehr leitungsvermittelt mit festen Kanälen und Bandbreiten,
sondern paketorientiert in Form von IP-Paketen mit variabler Bandbreite
übermittelt.
Wie funktioniert der Faxversand über IP-Netze? Funktioniert dies heute
sicher oder gibt es gravierende Probleme? Wo liegen Vor- und Nachteile der
verschiedenen Möglichkeiten? Dieser TechBrief möchte das Thema Faxversand
über IP-Netze beleuchten und auf den aktuellen Stand eingehen.
Inhalt:

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