Heute ist Freitag, der 03. September 2010




Autor: RMTC Ingenieurbüro,
Roland Moos

Faxversand über IP-Netze

 

Inhalt:

Vorbemerkung


Seit 2004 ist Voice over IP (VoIP) in Deutschland durch mittlerweile zahlreiche Anbieter auch im "Residential Market" vertreten, das heißt Privatkunden können nun auch von zuhause einfach über VoIP und ihren Breitbandanschluss (z.B. DSL) kostengünstig telefonieren. Die Mobilfunk- als auch VoIP-Carrier (auch ITSP genannt) führen Ihre Tarife immer mehr in Richtung Flatrates, so dass das Telefonieren im Hinblick auf die Kostenstruktur nun überschaubar günstig geworden ist. VoIP-Flatrates für Telefonate ins deutsche Festnetz gibt es schon für ca. 8-10 Euro monatlich, Flatrates von Mobilfunknetzen ins Festnetz und dem eigenen Mobilfunknetzbetreiber für 25 – 44 Euro monatlich. Deshalb bietet es sich an im Rahmen dieser Flatrates auch kostenlos Dokumente per Fax zu übertragen.

Facsimilé (Fax) wird herkömmlich leitungsvermittelt über das (in Deutschland) digitale Telefonnetz (ISDN) übertragen. Durch VoIP treten IP-Netze aber in den Vordergrund. Die Technik dahinter ist völlig anders. Es wird nicht mehr leitungsvermittelt mit festen Kanälen und Bandbreiten, sondern paketorientiert in Form von IP-Paketen mit variabler Bandbreite übermittelt.

Wie funktioniert der Faxversand über IP-Netze? Funktioniert dies heute sicher oder gibt es gravierende Probleme? Wo liegen Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten? Dieser TechBrief möchte das Thema Faxversand über IP-Netze beleuchten und auf den aktuellen Stand eingehen.

Inhalt:

Pfeil

©2008, VoIP-Info.de